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Jetzt wird es Zeit für die Vogelfütterung

By |2020-12-03T18:38:33+01:00Dezember 3rd, 2020|Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 |Quelle/ Bild: Nabu Köllertal
 

Die Vogelfütterung im Winter hat eine lange Tradition.

Viele einheimische Vögel profitieren davon, da unsere Gärten und Parks immer weniger Futter zur Verfügung stellen.
Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. In ihrer Ernährungsweise teilen sich die Vögel in zwei Gruppen: die Weichfutterfresser und die Körnerfresser.
Bewährt für beide Gruppen haben sich Sämereien und Futtermischungen. Diese Futtermischungen sowie Futterhäuschen und Futtersilos sind preiswert beim NABU Köllertal zu erwerben. Der NABU –Treff in der Marktstraße 21 ist jeweils samstags und mittwochs 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Die „Stunde der Wintervögel 2021“ mit Zählung der Wintervögel an der Futterstelle ist für den 8. bis 10. Januar 2021 geplant.
Weitere Informationen unter 06898-2001995 oder www.koellertal.nabu-saar.de

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften

Statt Kaugummis gibt’s Krokusknollen

By |2020-12-03T18:35:32+01:00November 12th, 2020|Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle / Bilder: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz / Bienenfutterautomat
 

Umweltminister Jost übergibt Bienenfutter-Automaten an die saarländischen Landratsämter

Umweltminister Reinhold Jost hat heute den ersten von 15 Bienenfutter-Automaten der Initiative “Bienenretter e.V.“ an Regionalverbandsdirektor Peter Gillo überreicht. Aus dem Bienenfutter-Automaten können Bürgerinnen und Bürger zukünftig Krokus-Knollen oder Blühmischungen ziehen.

Umweltminister Reinhold Jost übergibt Regionalverbandsdirektor Peter Gillo einen Bienenfutterautomaten Foto: S. Scheibner, MUV

In den Garten gepflanzt, bilden diese im kommenden Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Die Automaten, die bereits vereinzelt im Saarland zu finden sind, sollen bald in allen Landkreisen aufgestellt werden.

„Gerade im frostigen Frühjahr ist das Futterangebot für Insekten noch sehr knapp. Frühjahrsblüher sind deshalb für Bienen, Hummeln und andere Insekten, die auf Nektar angewiesen sind, Gold wert“, betont Umweltminister Jost. „Damit unsere Insekten nach einem entbehrungsreichen Winter genug Nahrung finden, kann schon jetzt jeder Saarländer und jede Saarländerin im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon etwas tun. Die Bienenfutter-Automaten sind eine schöne Möglichkeit hierzu.“

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz stellt jedem Landkreis einen Bienenfutter-Automaten zur Verfügung. Diese werden an gut zugänglichen Orten installiert und je nach Jahreszeit mit passendem Saatgut befüllt. Die quietschgelben Automaten entstanden aus alten Kaugummi-Automaten, die recycelt, einen neuen Zweck erfüllen. Statt Kaugummis enthalten sie derzeit Kapseln mit Krokusknollen, die bei frostfreiem Boden bis in den Dezember gepflanzt werden können und sich mit den Jahren selbst vermehren. Wer 50 Cent einwirft, bekommt eine solche Kapsel mit mehrjährigem Saatgut.

Damit die Kapseln nicht einfach im Müll landen, sondern wieder befüllt werden können, sollte man sie nach der Leerung in den dazugehörigen Briefkasten neben den Bienenautomaten werfen. Der Erlös aus den Automaten soll in die Nachbestellung von Saatgut reinvestiert werden und so der ehrenamtlichen Initiative “Bienenretter e.V.“ zugute kommen, die das Bienenfutter zur Verfügung stellt und in Kooperation mit dem Erfinder, dem Dortmunder Sebastian Everding, die Idee der Futterautomaten in die Tat umgesetzt hat.

„Besonders Bienen und Wildbienenarten gehören zu den wichtigsten Bestäubern und haben eine enorme ökologische Bedeutung für Natur, Landwirtschaft und somit auch für den Menschen. Da die quietschgelben Automaten gleich ins Auge fallen, sind sie auch eine ausgezeichnete Werbung. Sie erinnern die Bürger daran, dass sie selbst viel tun können, damit es Bienen und anderen Insekten gut geht “, so Minister Jost. „Wir wollen weitere Automaten nicht nur an Landratsämter, sondern auch an ehrenamtliche Vereine und Naturschutzinitiativen übergeben.“ Eine Liste mit den Standorten der Automaten wird fortlaufend auf der Website des Ministeriums ergänzt werden.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo freut sich über die schöne Idee: „Wir suchen derzeit noch nach dem passenden Standort für den Automaten und hoffen auf eine rege Nutzung“, sagt er bei der Übergabe am Saarbrücker Schloss.

Weitere Informationen zum Thema naturnahe und insektenfreundliche Gartengestaltung oder zum Förderprogramm für innerörtliche Blühflächen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften

Marienkäfer-Jahr 2020

By |2020-12-03T18:50:43+01:00Oktober 30th, 2020|Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle: Gnadenhof Eiweiler / Bild: Adobe Stock
 

Neben dem Vierblättrigen Kleeblatt und dem Schornsteinfeger gilt der Marienkäfer als Glücksbringer oder Glückssymbol.

Das Vorkommen an Marienkäfern ist dieses Jahr deutlich höher als sonst.

Große Marienkäferschwärme sind derzeit in Deutschland unterwegs.

Aufgrund der bisher milden Herbsttemperaturen in Deutschland sind viele Marienkäfer auch hierzulande auf der Suche nach einem Unterschlupf bzw. Winterquartier. Laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) verbringen die gepunkteten Insekten ihren Winter am liebsten in Hohlräumen, wie Mauerritzen oder Dachsparren, aber auch Rollladenkästen.

Auch bevorzugen sie kühle und frostfreie Räume. Dort bleiben die Käfer dann bis zum nächsten Frühjahr in ihrem Winterquartier und verfallen in eine Kältestarre. Zwischen März und April, wenn die Temperaturen ansteigen, verlassen sie ihre Winterquartiere wieder.

Beheizte Wohnräume meiden die kleinen Krabbler. Durch geöffnete Fenster oder Türen können sie sich aber auch schon mal zufällig in Wohnungen verirren.

Da Marienkäfer für Menschen keine Gefahr darstellen, sollten sie bei der Beseitigung aber nicht getötet werden.

In Deutschland gibt es ungefähr 70 verschiedene Marienkäferarten. Am häufigsten entdecken wir den einheimischen Siebenpunkt – Marienkäfer, mit schwarzen Punkten auf dem roten Rücken, und den Asiatischen Marienkäfer. Dieser ist erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt worden. Vielerorts verdrängt der Asiatische Marienkäfer den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten.

Sowohl der heimische als auch der Asiatische Marienkäfer sind als gefräßige Blattlaus- und Reblausvertilger bekannt und gelten  in Wein, Obst und Getreide als Nützlinge.

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften