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Jetzt wird es Zeit für die Vogelfütterung

By |2020-12-03T18:38:33+01:00Dezember 3rd, 2020|Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 |Quelle/ Bild: Nabu Köllertal
 

Die Vogelfütterung im Winter hat eine lange Tradition.

Viele einheimische Vögel profitieren davon, da unsere Gärten und Parks immer weniger Futter zur Verfügung stellen.
Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. In ihrer Ernährungsweise teilen sich die Vögel in zwei Gruppen: die Weichfutterfresser und die Körnerfresser.
Bewährt für beide Gruppen haben sich Sämereien und Futtermischungen. Diese Futtermischungen sowie Futterhäuschen und Futtersilos sind preiswert beim NABU Köllertal zu erwerben. Der NABU –Treff in der Marktstraße 21 ist jeweils samstags und mittwochs 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Die „Stunde der Wintervögel 2021“ mit Zählung der Wintervögel an der Futterstelle ist für den 8. bis 10. Januar 2021 geplant.
Weitere Informationen unter 06898-2001995 oder www.koellertal.nabu-saar.de

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften

Adventsaktion des SaarForst Landesbetrieb

By |2020-12-03T19:00:54+01:00Dezember 3rd, 2020|Kultur & Sport, Natur & Freizeit, TOP Thema|

01.12.2020 | Quelle: SaarForst Landesbetrieb/Saarland.de /Bilder: Wolfgang Degott, SaarForst Landbetrieb
 

Dieses Jahr war alles etwas anders als sonst. Corona hat uns fest im Griff. Es ist nicht einfach, vor allem für die Kinder! Auch die Martinsumzüge konnten nicht stattfinden und die Weihnachtsmärkte mit den vielen Lichtern,  Buden und Fahrgeschäften wird es dieses Jahr nicht geben. Schade, gerade das macht  die  Vorweihnachtszeit aus. Macht es Euch zu Hause schön und gemütlich. Dazu will der Saarforst Landesbetrieb gerne ein besonderes Stück Natur schenken.
Und zwar ein Stück Holz – um kreativ zu werden!

Mit dem besonders geschnittenen Stück Holz können die Kinder und Eltern mit etwas Phantasie und Geschick einen Weihnachtsmann oder Nikolaus basteln.
Der SaarForst und das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wünschen viel Spaß beim Basteln und eine schöne Adventszeit.

Umweltminister Reinhold Jost hat jetzt die Aktion offiziell eröffnet. „Wir freuen uns, zusammen mit unseren Förstern dieses tolle Angebot machen zu können. Bereits zu Ostern kam die Aktion super an, und viele Kinder haben mitgemacht“, so Jost. „Ich bin auch diesmal auf die vielen tollen Kreationen gespannt!“

An 76 Stellen im Staatswald des Saarlandes kann das Holz seit dem 1. Dezember gefunden werden.

Aufgrund überraschend hoher Nachfrage kann es sein, dass auf einzelnen Stationen der Vorrat bereits aufgebraucht ist. Wir versuchen, diese in der Woche nochmals zu beliefern, können aber keine Garantie geben, dass zu jeder Zeit überrall Holzrohlinge zu finden sind. Der SaarForst Landesbetrieb bittet daher um Nachsicht!

Hier könntet Ihr auf Eurem Spaziergang Rohlinge finden:

Rastpfuhl/Püttlingen
Zentrale Von der Heydt
Waldeingang “Am Gilbenkopf”
Waldeingang Bildchenstraße
Wiesenpfädchen (Nähe Tennisplätze/Fresagrandinariastraße)
Eppelborn
Waldparkplatz an der Lauftreffhütte am Quierschieder Friedhof
Waldparkplatz hinter Klingelfloßbrücke (Am Hinweisschild “Waldwirtschaft im Wandel)
Regionalparkrevier
Parkplatz Itzenplitzerweier (In der Nähe des Eingangsportals des Itzenplitzer Pingenpfad)
Parkplatz Saufangweiher (in Verlängerung der Lilienstraße)
Beckingen-Elm
Parkplatz “Auf den Kiefern” in Beckingen
Waldeingang Naturfreundehaus Elm an der L139
Lachwaldparkplatz an der L 341
Parkplatz Campingplatz Ensdorf
St. Ingbert Nord
Parkplatz Schüren
Parkplatz Lange Schneise
Parkplatz Sechseichen
St.Ingbert Süd
Eingang Schmelzerwald, St. Ingbert, An der großen Wurzel
Parkplatz Betzental Station (St. Ingbert)
Oberwürzbach -Altes Waschhaus
Parkplatz Au (Umspannwerk IGB, Rohrbach)
Kirkel
Waldparkplatz Kirkel-Neuhäusel am Naturfreundehaus
Waldparkplatz Taubental (zwischen Limbach und Wörschweiler)
Scheidterberg
St. Arnual, am Ende der Straße “Zum Stiftswald”
Klarenthal, am Ende der verlängerten Kreisstraße
Am Waldparkplatz der Rennschnecke Dudweiler
Scheidterberg – am Ende der Beerenfeldstraße
Abenteuerspielplatz Eschberg, Mecklenburgring
Karlsberg
Karlsberger Hof (66424 Homburg) auf dem Parkplatz Zugang zum Karlsbergweiher
Eichelscheider Straße (66424 Homburg) bei der Forstschranke am Waldeingang

Lauterbach
Dorfplatz Lauterbach (Dorfmitte)
Großrosseln
Sportplatz Ludweiler
Sportplatz Großrosseln.
Homburg
Parkplatz gegenüber Kletterpark Ortsausgang Jägersburg
Waldeingang am Waldstation Homburg
Furpach
Parkplatz an der L113 beim Furnierplatz
Parkplatz an der Straße von Neunkirchen nach Furpach (zum ehemaligen Freibad)
Ottweiler
Waldparkplatz am Stennweiler Sportplatz
Parkplatz am Höcherturm
Panoramaturm Betzelhübel
Flurwaldhütte Münchwies
Ostertal
Waldparkplatz im „Kirchenwald“, an der L 131 zwischen St.Wendel und Werschweiler, ca. 200 m vor dem Waldende in Richtung Werschweiler.
Nohfelden
Parkplatz Buchwaldhalle, Nohfelden
Steinberg-Nonnweiler
Nazarethkapelle Wadrill
Parkplatz Tennisplatz Oberlöstern
Mäusekeller Kastel
Urwald Saarbrücken
Waldinformationszentrum Scheune Neuhaus
Eingangbereich Friedwald
Wadern
Waldparkplatz Buttnich
Waldparkplatz Burgruine Dagstuhl, Pilz
Waldparkplatz Sollbach Weiher, Verbindungsstraße Büschfeld-Limbach
Losheim
Parkplatz Zufahrt zur „Odilienkapelle” an der L 156, von Oppen kommend auf der linken Seite
Parkplatz Zufahrt zur „St. Marienkapelle Bildchen“ an der L 151, von Thailen nach Wadern fahrend auf der linken Seite
Parkplatz Bruderborn in Nohfelden Selbach in der Verlängerung der Imsbacher Straße
Waldparkplatz an der Marienkapelle Friedrichsthal
Böckweiler : Waldeinfahrt : an der Kirche den Teerweg bis zur Waldeinfahrt hochspazieren. Rohlinge werden an der Bank mit Tisch platzier

Biosphäre Bliesgau
Straße von Gersheim nach Medelsheim auf halber Strecke links: Waldeinfahrt am Rettungspunkt Nr. 6809-603
Treffpunkt Lauftreff zwischen Rubenheim und Erfweiler: an der  Einfahrt zum Golfplatz
Sulzbach
Parkplatz am Netzbachweiher
Waldparkplatz ggü. Forsthaus Neuweiler
Dreibannstein im Dudweiler Wald
Riegelsberg

L 270 Riegelsberg Richtung Altenkessel in der Schutzhütte am Waldparkplatz
L 128 alte Holzer Landstraße Holz Richtung Neuhaus  auf dem Parkplatz neben dem ehemaligen IPA-Heim
Lebach
Waldparkplatz „Hoxberg“ an der  L  142  Lebach – Saarwellingen an der Abzweigung Falscheid
Waldparkplatz „Lauftreff“ an der B 268  auf Tanneck
Rengesparkplatz“ auf dem „Horst“ in Schmelz
Bexbach
Parkplatz am Blumengarten Bexbach
Parkplatz Schwimmbad Hochwiesmühle
Waldparkplatz zwischen Kleinottweiler und Jägersburg
Tholey
Waldparkplatz Engscheiderwald (Tholey-Sotzweiler)
Parkplatz Mariengrotte in Tholey-Hasborn am Ende der Waldstraße
Mettlach-Merzig
Waldparkplatz an der L177 zwischen Weißer Markt und Orscholz
Überherrn
Parkplatz am Warndtweiher
Wustweiler
Waldeingang am Schwimmbad in Uchtelfangen
Waldparkplatz Hirzweiler am Feldweg in der Verlängerung der Tholeyer Straße
Freisen
Schutzhütte am Füsselberg
Waldeingang an der L 320 am neuen Wegekreuz
St. Wendel
Waldparkplatz “Wurzelbach”, linker Hand vor dem Stadtteil Winterbach von St. Wendel kommend

Statt Kaugummis gibt’s Krokusknollen

By |2020-12-03T18:35:32+01:00November 12th, 2020|Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle / Bilder: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz / Bienenfutterautomat
 

Umweltminister Jost übergibt Bienenfutter-Automaten an die saarländischen Landratsämter

Umweltminister Reinhold Jost hat heute den ersten von 15 Bienenfutter-Automaten der Initiative “Bienenretter e.V.“ an Regionalverbandsdirektor Peter Gillo überreicht. Aus dem Bienenfutter-Automaten können Bürgerinnen und Bürger zukünftig Krokus-Knollen oder Blühmischungen ziehen.

Umweltminister Reinhold Jost übergibt Regionalverbandsdirektor Peter Gillo einen Bienenfutterautomaten Foto: S. Scheibner, MUV

In den Garten gepflanzt, bilden diese im kommenden Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Die Automaten, die bereits vereinzelt im Saarland zu finden sind, sollen bald in allen Landkreisen aufgestellt werden.

„Gerade im frostigen Frühjahr ist das Futterangebot für Insekten noch sehr knapp. Frühjahrsblüher sind deshalb für Bienen, Hummeln und andere Insekten, die auf Nektar angewiesen sind, Gold wert“, betont Umweltminister Jost. „Damit unsere Insekten nach einem entbehrungsreichen Winter genug Nahrung finden, kann schon jetzt jeder Saarländer und jede Saarländerin im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon etwas tun. Die Bienenfutter-Automaten sind eine schöne Möglichkeit hierzu.“

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz stellt jedem Landkreis einen Bienenfutter-Automaten zur Verfügung. Diese werden an gut zugänglichen Orten installiert und je nach Jahreszeit mit passendem Saatgut befüllt. Die quietschgelben Automaten entstanden aus alten Kaugummi-Automaten, die recycelt, einen neuen Zweck erfüllen. Statt Kaugummis enthalten sie derzeit Kapseln mit Krokusknollen, die bei frostfreiem Boden bis in den Dezember gepflanzt werden können und sich mit den Jahren selbst vermehren. Wer 50 Cent einwirft, bekommt eine solche Kapsel mit mehrjährigem Saatgut.

Damit die Kapseln nicht einfach im Müll landen, sondern wieder befüllt werden können, sollte man sie nach der Leerung in den dazugehörigen Briefkasten neben den Bienenautomaten werfen. Der Erlös aus den Automaten soll in die Nachbestellung von Saatgut reinvestiert werden und so der ehrenamtlichen Initiative “Bienenretter e.V.“ zugute kommen, die das Bienenfutter zur Verfügung stellt und in Kooperation mit dem Erfinder, dem Dortmunder Sebastian Everding, die Idee der Futterautomaten in die Tat umgesetzt hat.

„Besonders Bienen und Wildbienenarten gehören zu den wichtigsten Bestäubern und haben eine enorme ökologische Bedeutung für Natur, Landwirtschaft und somit auch für den Menschen. Da die quietschgelben Automaten gleich ins Auge fallen, sind sie auch eine ausgezeichnete Werbung. Sie erinnern die Bürger daran, dass sie selbst viel tun können, damit es Bienen und anderen Insekten gut geht “, so Minister Jost. „Wir wollen weitere Automaten nicht nur an Landratsämter, sondern auch an ehrenamtliche Vereine und Naturschutzinitiativen übergeben.“ Eine Liste mit den Standorten der Automaten wird fortlaufend auf der Website des Ministeriums ergänzt werden.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo freut sich über die schöne Idee: „Wir suchen derzeit noch nach dem passenden Standort für den Automaten und hoffen auf eine rege Nutzung“, sagt er bei der Übergabe am Saarbrücker Schloss.

Weitere Informationen zum Thema naturnahe und insektenfreundliche Gartengestaltung oder zum Förderprogramm für innerörtliche Blühflächen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften

Marienkäfer-Jahr 2020

By |2020-12-03T18:50:43+01:00Oktober 30th, 2020|Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

 | Quelle: Gnadenhof Eiweiler / Bild: Adobe Stock
 

Neben dem Vierblättrigen Kleeblatt und dem Schornsteinfeger gilt der Marienkäfer als Glücksbringer oder Glückssymbol.

Das Vorkommen an Marienkäfern ist dieses Jahr deutlich höher als sonst.

Große Marienkäferschwärme sind derzeit in Deutschland unterwegs.

Aufgrund der bisher milden Herbsttemperaturen in Deutschland sind viele Marienkäfer auch hierzulande auf der Suche nach einem Unterschlupf bzw. Winterquartier. Laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) verbringen die gepunkteten Insekten ihren Winter am liebsten in Hohlräumen, wie Mauerritzen oder Dachsparren, aber auch Rollladenkästen.

Auch bevorzugen sie kühle und frostfreie Räume. Dort bleiben die Käfer dann bis zum nächsten Frühjahr in ihrem Winterquartier und verfallen in eine Kältestarre. Zwischen März und April, wenn die Temperaturen ansteigen, verlassen sie ihre Winterquartiere wieder.

Beheizte Wohnräume meiden die kleinen Krabbler. Durch geöffnete Fenster oder Türen können sie sich aber auch schon mal zufällig in Wohnungen verirren.

Da Marienkäfer für Menschen keine Gefahr darstellen, sollten sie bei der Beseitigung aber nicht getötet werden.

In Deutschland gibt es ungefähr 70 verschiedene Marienkäferarten. Am häufigsten entdecken wir den einheimischen Siebenpunkt – Marienkäfer, mit schwarzen Punkten auf dem roten Rücken, und den Asiatischen Marienkäfer. Dieser ist erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt worden. Vielerorts verdrängt der Asiatische Marienkäfer den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten.

Sowohl der heimische als auch der Asiatische Marienkäfer sind als gefräßige Blattlaus- und Reblausvertilger bekannt und gelten  in Wein, Obst und Getreide als Nützlinge.

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften

NABU-App „Vogelwelt“

By |2020-09-16T21:48:57+02:00September 16th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

| Quelle / Bilder: NABU Saarland

Einzigartige freigestellte Fotos & Bestimmungfunktion

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig! Wichtigste Funktionen sind Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Erhältlich für iOS und Android.

 

REGIO.news - NABU Saarland - Vogelwelt-App

Die NABU-Vogelwelt ist die kostenlose App für Vogelliebhaber und alle anderen, denen der Schutz unserer Natur mit ihrer Vielfalt am Herzen liegt. Mit vielen praktischen Funktionen und ausführlichen Artenportraits ist sie ein ideales Werkzeug, um sich über die heimische Vogelwelt zu informieren und selber Vögel zu bestimmen, zu registrieren und zu melden.

Die kostenlose Basisversion enthält:

  • Detaillierte Informationen zu 308 Vogelarten
  • 1.400 Bilder in 308 Bestimmungstafeln mit einzigartigen freigestellten Fotos
  • Art-Portraits zu jeder Art mit Hinweisen zu Aussehen, Bestimmung und Verwechslungsmöglichkeiten, Ökologie, Gesang, Gelegen, Verhalten sowie Häufigkeit und Bestand
  • Europäische Verbreitungskarten zu jeder Art
  • Möglichkeit der Beschränkung auf die 100 häufigsten Vögel als Hilfe für Einsteiger
  • Galerie-Ansicht mit Gruppen ähnlicher Vogelarten
  • Gruppenansicht mit einer streng taxonomischen Anordnung nach den Familien der IOC-Liste
  • A-Z-Ansicht mit Anzeige der Vögel in alphabetischer Reihenfolge
  • Artnamen in 20 verschiedenen Sprachen anzeigen
  • Suchfunktion für das schnelle Finden einer Vogelart
  • Intuitive Bestimmungsfunktion
  • Ähnliche Arten anzeigen
  • Vergleichen-Funktion zum direkten Vergleich von Bildern, Verbreitungskarten, Eiern, und Vogelstimmen von bis zu 8 Arten auf dem iPhone und bis zu 16 Arten auf dem iPad
  • Standortbestimmung und Datenerfassung mittels GPS
  • Anlegen von Beobachtungslisten
  • Export von Beobachtungslisten

Bliesgau – Die schmackhafte Landschaft – Eine kulinarische Wanderung

By |2020-09-16T20:54:15+02:00September 16th, 2020|Kulinarisches, Natur & Freizeit, TOP Thema|

| Quelle / Bilder: Saarpfalz Tourismus

Der Bliesgau – ein Fest für die Sinne

Genießen Sie auf dieser geführten ca. 10 km langen kulinarischen Wanderung die regionalen Spezialitäten des Biosphärenreservates Bliesgau.

Routenverlauf und Genuss-Stationen:
•Start am Sportplatz in Blieskastel-Niederwürzbach
•Honig und andere Produkte aus Streuobstwiesen am Wasserpumpenhäuschen mit einem Imker
•Wanderung zur Bliesgau-Molkerei in Ommersheim
•Verkostung verschiedener Bliesgau Molkerei-Produkte und ausführliche Hofführung
•weiter zum Naherholungsgebiet Ommersheimer Weiher und zurück zum Treffpunkt
•kurze Fahrt mit den Autos durch das Dorf zum Hubertushof Born
•Verkostung verschiedener Öle und regionales Abendessen vor Ort im Hubertushof Born

Leistungen:
•Geführte Wanderung
•Alle Verkostungen & Hofführung
•Abendessen im Hubertushof Born, vegetarisches Abendessen möglich
•An allen Terminen besonderer Hörkomfort durch FM-Anlage

Treffpunkt:
Sportplatz, Blieskastel-Niederwürzbach

Es begleitet Sie:
Eva Hubert, Natur- und Landschaftsführerin und Partnerin des Biosphärenreservates Bliesgau

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, eine kleine Rucksackverpflegung und einen Sonnenschutz. Die Schwierigkeit der Strecke ist mittel schwer.

•Geführte Wanderung
•Alle Verkostungen & Hofführung
•Abendessen im Hubertushof Born, vegetarisches Abendessen möglich
•An allen Terminen besonderer Hörkomfort durch FM-Anlage

 

REGIO.news - Bliesgau - Ein Fest für die Sinne - Schmackhafte Landschaften

Sportplatz Niederwürzbach
Alte Steige
66440 Blieskastel – Niederwürzbach

Eintritt

Preis:
55 Euro pro Person

Veranstalter

Saarpfalz-Touristik

Paradeplatz 4
66440 Blieskastel

Telefon: +49 6841 104 71 74
touristik@saarpfalz-kreis.de
https://www.saarpfalz-touristik.de/

Quelle: Saarpfalz-Touristik

Plakette “Insektentankstelle” stark nachgefragt

By |2020-08-11T16:16:39+02:00August 11th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema|

| Quelle / Bilder: NABU Köllerbach

Die Plakette des NABU Köllertal “Insekten-Tankstelle” ist weiterhin stark nachgefragt und kann beim NABU beantragt werden.

NABU Köllertal Insekten-Tankstelle
NABU Köllertal Insekten-Tankstelle

Der NABU Köllertal zeichnet mit seiner Aktion “Insekten-Tankstelle” Vorgärten und Gärten aus die eine besondere Blütenvielfalt für nektarsammelnde Insekten anbieten. Der NABU möchte damit sensibilieren das es Alternativen zu reinen Steinwüsten gibt. Es geht um eine ausgewogene Landschaftgestaltung die direkt vor der Haustür beginnt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim NABU Köllertal unter:
nabu-koellertal@gmx.de
Telefon: 0 68 98 / 200 1995

Der Bruderhahn darf auch leben

By |2020-08-10T09:11:39+02:00August 10th, 2020|Kulinarisches, Natur, Tierisches, TOP Thema, TOP Thema Header|

| Bild: AdobeSTock@Galyna • Quelle: REGIO.news

Initiativen wie Bruderhahn, Haehnlein oder SPITZ&BUB von REWE sorgen dafür, dass die Brüder von Legehennen am Leben bleiben.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner möchte das Töten männlicher Küken spätestens bis Ende 2021 per Gesetz verbieten. Diese aktuelle Ankündigung verleiht dem Thema Kükentöten nicht nur erneut mediale Brisanz, sondern zwingt auch den Einzelhandel dazu, ihr Eier-Sortiment demnächst umzustellen. Dass die Aufzucht männlicher Küken durchaus möglich ist, stellt die Marke haehnlein bereits seit 2012 erfolgreich unter Beweis und gilt als einer der Pioniere in Bezug auf die Bruderhahn-Aufzucht. Bis heute konnte haehnlein mehr als eine Million Küken retten. Auf dem Weg dorthin hatten die Kuekenretter allerdings einige Hürden zu überwinden. Ein Rückblick.

 

Bruderhahn Initiativen REGIO.news
haehnlein rettet über 1 Million männliche Küken

Bis heute konnte haehnlein mehr als eine Million Küken retten. Auf dem Weg dorthin hatten die Kuekenretter allerdings einige Hürden zu überwinden. Ein Rückblick.

Werden bald alle Bruderhähne von legehennen groß gezogen? - REGIO.news

Werden bald alle Bruderhähne von Legehennen groß gezogen?

haehnlein rettet mehr als eine Million männliche Küken

Die männlichen Küken aufzuziehen, statt sie zu schreddern oder zu vergasen – diese Vision hatte Fritz Behrens, Initiator der Marke haehnlein, bereits im Jahr 2012. Damals fand die inzwischen sehr präsente Kükenproblematik allerdings erst wenig mediale Beachtung. Und auch vielen Verbraucher war nicht wirklich bewusst, dass jedes Jahr mehrere Millionen männliche Küken getötet werden. Seine Tochter Annalina Behrens hat die Vision ihres Vaters weitergedacht und so wurde die Marke haehnlein zum Kuekenretter mit mittlerweile rund 250 Mitarbeitern.

Die ersten Schritte

„Als wir 2012 mit der Planung begonnen haben, eine eigene Brüterei in unsere Kreislaufwirtschaft zu integrieren, haben wir uns von Anfang an gegen die gängige Praxis ausgesprochen, die männlichen Geschwister unserer Legehennen direkt nach dem Schlupf zu töten. Unser Ziel war es, eine für uns ethisch vertretbare Lösung zu finden – auch wenn man uns immer wieder davon abgeraten hat die männlichen Küken aufzuziehen“, erklärt Annalina Behrens. Stand 2012 war die Geflügelbranche nämlich der allgemeinen Überzeugung, dass es nicht rentabel sei, die Hähne aufzuziehen, da sich ihr Fleisch nicht vermarkten lasse. Darüber hinaus würden sich die Bruderhähne regelmäßig gegenseitig angreifen, was eine Aufzucht zusätzlich problematisch mache. Von diesen kritischen Einwänden ließen sich Vater und Tochter Behrens jedoch nicht aufhalten. Nach einer kurzen Testphase, in der damals erstmals circa 100 männliche Küken gerettet und aufgezogen wurden, zeigte sich, dass die Aufzucht unter den richtigen Rahmenbedingungen – beispielswese genügend Platz, reichlich Auslauf, viele Klettermöglichkeiten und vor allem zahlreiches Beschäftigungsmaterial wie Heunetze und Luzernen – durchaus möglich ist.

Aufgeben war nie eine Option

„Natürlich hat nicht alles auf Anhieb so funktioniert, wie wir es uns gewünscht haben – unser Konzept aufzugeben, war für uns jedoch nie eine Option. Stattdessen haben wir gemeinsam nach Lösungen gesucht und einfach viel ausprobiert. Den Ansatz „Learning by doing“ verfolgen wir bis heute“, betont Annalina Behrens. „Geht nicht, gibt es bei uns eben nicht.“ Genau aus dieser Motivation heraus ist dann das erfolgreiche haehnlein-Konzept entstanden, bei dem die Bruderhähne vier Monate lang – also fast drei- bis viermal so lange wie konventionelle Masthähnchen – unter optimalen Bedingungen aufgezogen werden. Ihre Aufzucht wird dabei über den Preis der verkauften Bio-Eier, die im Einzelhandel circa 4 Cent mehr pro Ei kosten, querfinanziert.

Die wahrscheinlich größte Herausforderung bestand für die Marke haehnlein allerdings darin, die Bio-Eier und das Bio-Fleisch der Bruderhähne flächendeckend im Einzelhandel zu platzieren. Schließlich gab es im Jahr 2012 noch keinen etablierten Markt für Produkte dieser Art. Die Marke haehnlein zählt daher nicht nur zu den Pionieren in der Aufzucht der männlichen Tiere, sondern auch in der Vermarktung der Bruderhahn-Eier sowie dem Bruderhahn-Fleisch. Viele Einzelhändler waren dabei zu Beginn eher skeptisch und konnten sich nicht vorstellen, dass Kunden tatsächlich einen Mehrpreis für ihre Bio-Eier bezahlen würden, um die Aufzucht der männlichen Küken zu finanzieren. Es gab jedoch auch Ausnahmen, die der jungen Marke eine Chance gaben – auch wenn diese zu Anfang mit Einschränkungen verbunden war. „Bis März 2015 war es uns nicht erlaubt, unsere Eierkartons mit einem Hinweis auf unser Konzept zu kennzeichnen. Kunden konnten also nicht direkt erkennen, dass für unsere Bio-Eier keine männlichen Küken getötet werden“, erklärt Annalina Behrens. Grund war die Befürchtung, diese Information könnte die anderen Anbieter abwerten. „Um unser Alleinstellungsmerkmal trotzdem deutlich zu kommunizieren, haben wir daraufhin jeden Eierkarton mit Einlegekärtchen versehen, die dem potenziellen Käufer beim Kontrollieren der Eier ins Auge gesprungen sind. Dadurch haben wir den Kunden unser Konzept erstmals nähergebracht.“

„Unsere Kunden sind Kuekenretter!“

Der erste Schritt in Richtung Erfolg war somit gegangen. Und mit der Zeit stieg die Kundennachfrage nach den haehnlein-Eiern immer weiter an. Ein sehr wichtiger und unterstützender Faktor war und ist in diesem Zusammenhang auch die Berichterstattung seitens der Presse, die bestehende Missstände innerhalb der Branche nach und nach aufgedeckt hat. Diese zunehmende Aufklärung und Transparenz öffnete der Marke haehnlein nicht nur auf Seite des Handels einige Türen, sondern auch auf Verbraucherseite. Immer mehr Kunden wurden auf das Thema Kükentöten aufmerksam und fingen an, explizit die Eier nachzufragen, für die keine männlichen Küken getötet werden. „Auch unsere Kunden sind eben echte Kuekenretter“, sagt Annalina Behrens stolz. „Ohne sie hätten wir es niemals geschafft, unsere Vision durchzusetzen und uns so erfolgreich am Markt zu etablieren.“

Vor allem in den vergangenen drei Jahren hat sich das Handeln seitens des Einzelhandels und vieler Unternehmen im Hinblick auf die Thematik Kükentöten allerdings deutlich verändert. Die stärkere mediale Präsenz des Missstands hat dazu geführt, dass sich inzwischen immer mehr Anbieter, die nun ebenfalls die Bruderhähne aufziehen, im Sortiment des Einzelhandels wiederfinden. Annalina betont: „Wir sehen diese Entwicklung keinesfalls als Konkurrenzkampf, sondern freuen uns über das Umdenken in der Branche. Es gibt viele Probleme auf der Welt, die man nicht so einfach lösen kann, aber dieses Problem eben schon. Man darf dabei nicht vergessen: Grundsätzlich ist das Kükentöten in Deutschland immer noch nicht verboten, obwohl wir mit haehnlein nun seit bereits acht Jahren beweisen, dass der Verzicht darauf durchaus möglich ist. Wir wünschen uns deshalb, dass noch mehr Betriebe unser haehnlein-Konzept aufgreifen, und sind stolz darauf, Vorreiter dieser Praxis zu sein.“

Pläne für die Zukunft

Und auch für die Zukunft hat die Marke haehnlein bereits einige Pläne. Vor allem die Vermarktung des Bruderhahn-Fleisches steht dabei im Vordergrund. Was haehnlein bereits mit ihren Bio-Eiern geschafft hat, möchte die Marke auch mit ihrem Fleisch erreichen. „Auch hier wünschen wir uns ein noch stärkeres Umdenken innerhalb der Branche, aber auch seitens der Verbraucher. Wir wollen nicht dazu aufrufen, mehr Fleisch zu konsumieren, sondern die Menschen dazu ermuntern, Fleisch bewusster zu konsumieren und dabei auf Qualität zu achten,“ erklärt Behrens. Für Verbraucher, die nicht mehr auf Eier „ohne Kükentöten“ verzichten möchten, empfiehlt es sich daher, beim Fleischkonsum auf den Verzehr von Bruderhahn-Fleisch zu vertrauen, da dessen Nachfrage die Aufzucht der männlichen Küken zu stattlichen Bruderhähnen wirtschaftlich begünstigt.

Annalina Behrens blickt der Zukunft so oder so optimistisch entgegen: „Als Marke halten wir weiterhin an unserer Vision fest, das generelle Umdenken in der Gesellschaft voranzutreiben, sodass das Kükentöten nicht mehr nur als Missstand von anderen aufgefasst, sondern als eigene Aufgabe, die jeder lösen kann, gesehen wird. Wir möchten weg von negativer Information, hin zu positiver Motivation. Schließlich kann jeder von uns ein Kuekenretter sein.“

 

Bezugsquellen:

REWE MARKT
Marco Martin
Am Bahnhof 1
66265 Heusweiler

REWE MARKT
Andreas Straub
Braugasse 2
66557 Illingen

Mobile Mähbande hält Brombeeren und Wildwuchs kurz

By |2020-08-07T20:59:39+02:00August 7th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, Tierisches, TOP Thema, TOP Thema Header|

| Quelle / Bilder: Stadt Püttlingen

Ungewohntes tut sich zurzeit am Geisberg. Mitten zwischen Wildwuchs und Brombeeren knabbert eine Gruppe Schafe Brombeerblätter, Wildrosen und Gras ab. Denn abseits der Köllerbachaue, wo die großen Büffel und Rinder weiden, sorgen auch etwas kleinere Huftiere dafür, dass die Püttlinger Landschaft nicht verbuscht – und so ganz nebenbei fördern sie damit die Struktur- und Artenvielfalt in der Köllertalstadt.

Mobile Mähbande der Stadt Püttlingen
Stadt Püttlingen - Frau Schaub mit den Schafen
Frau Schaub mit den Schafen

Neben dem stationären Waldschafprojekt des Natur- und Vogelschutzvereins Püttlingen im Mühlengrund gibt es nämlich eine weitere, mobile Schafherde in Püttlingen. Insgesamt 20 Schafe, genauer Heidschnucken sowie Waldschafe, gehören zu dem Beweidungsprojekt, das 2018 vom Runden Tisch Landschaft ins Leben gerufen wurde und von Frau Schaub betreut wird. Als mobile Mähtruppe ist ihr Standort variabel. So grasen sie ganz flexibel auf festgelegten, städtischen wie privaten Flächen, wie im Erbachtal oder aktuell am Geisberg. Die alten, vom Aussterben bedrohten Landschafrassen machen dabei vor kaum einem Gewächs halt: Brombeeren, Wildrosen, Weißdorn, aber auch Disteln und Brennnesseln schmecken ihnen besonders gut. Die Ernährung ist ganz auf das Beweidungsareal abgestimmt – auf dem Speiseplan stehen nur Pflanzen, Kräuter oder Gräser aus der unmittelbaren Umgebung. Das macht sie zu idealen Tieren für die  Beweidungsprojekte. Selten gibt es Kraftfutter – das ist den Muttertieren nach den ersten Tagen der Geburt vorbehalten. Was den Schafen jedoch gar nicht gut tut ist mitgebrachtes Essen, wie beispielsweise Brot. Was von Passanten und Besuchern lieb gemeint ist, kann bei den Tieren schwere gesundheitliche Folgen haben oder gar zum Tode führen. Daher sollten Sie beim Besuch der genügsamen Tiere von zusätzlichem Futter unbedingt absehen! Aktuell besteht die Herde aus Weißen Gehörnten Heidschnucken (ein Muttertier und ein Lamm), Grauen Gehörnten Heidschnucken (ein Muttertier und ein Lamm) sowie weißen und braunen, behornten und unbehornten Waldschafen. Insgesamt umfasst die Herde 9 Muttertiere, 10 Lämmer und einen Bock.

Lauschtouren zum Radfahren

By |2020-08-07T20:30:24+02:00August 7th, 2020|Natur, Natur & Freizeit, TOP Thema, TOP Thema Header|

| Quelle / Bilder: Saarland.Urlaub / Lauschtour
Lauschtour APP

Die Lauschtour auf dem mit vier ADFC-Sternen ausgezeichneten Saar-Radweg führt vom Saarbrücker Stadtteil St. Arnual bis zum rheinland-pfälzischen Konz, wo die Saar in die Mosel fließt und die gleichnamigen Radwege aufeinandertreffen. Insgesamt 15 Lauschpunkte,10 davon im Saarland, können entlang der Strecke erkundet werden.

Auf die Lauschtourpunkte machen zusätzlich Schilder am Radweg aufmerksam. Sie weisen mit Überschriften wie „Fürstliche Aussichten“, „Der schönste Umweg im Saarland“ oder „Das Bollwerk des Sonnenkönigs“ auf die Möglichkeit des Abrufs von interessanten Audiodateien am jeweiligen Standort hin. Mit einem aufgedruckten QR-Code kann vor Ort die App kostenlos heruntergeladen werden.

Lauschtour APP Saar-Radweg
Infos zum Saar-Radweg